Interviews aufbewahren und vielfältig nutzbar machen

Es ist immer zu begrüßen, wenn Interviews nicht nur für einen einzelnen Zweck erarbeitet werden, sondern auch für weitere zukünftige Auswertungen zur Verfügung stehen. Dabei sind neben rechtlichen Aspekten (siehe auch Die Rechtslage) auch technische Erwägungen von Bedeutung.
Ob die Interviews im eigenen Verein aufbewahrt oder an ein professionelles Archiv abgegeben werden, hängt davon ab, wieweit im Verein die technischen und organisatorischen Bedingungen gewährleistet werden können.

Literatur:

Gutzmann, Ulrike u.a.: Praktische Lösungsansätze zur Archivierung digitaler Unterlagen: "Langzeitarchivierung" und dauerhafte Sicherung der digitalen Überlieferung, in: Archiv und Wissenschaft, 40. Jg., 2007, Heft 1, S. 20-27

Leh, Almut: Probleme der Archivierung von Oral History-Interviews. Das Beispiel des Archivs „Deutsches Gedächtnis“, Forum Qualitative Sozialforschung (Online-Journal), 1(3), Verfügbar über:

http://www.qualitative-research.net/fqs/fqs.htm

 

 

Das sollte überlegt werden…

Welches Archiv könnte über Lagermöglichkeiten beraten?

Möchten wir dort evtl. die Interviews sachgerecht lagern?

Sollen die Interviews damit einem größeren Nutzerkreis zugänglich sein?

TIPP!
Informationen zur Archivierung von Dokumenten in Papier- oder elektronischer Form erhalten Sie auf den Webseiten des Projekts "FrauVerA - FrauenVereineArchivierung".

www.frauvera.de